WordPress-Kosten · Betrieb

WordPress kann kostenlos sein. Eine verlässlich betriebene Website ist es nicht.

Die Software selbst ist nur ein Teil der Rechnung. Monatliche oder jährliche Kosten entstehen durch Hosting, Domain, Lizenzen, Wartung und die Zeit, die eine Website für Pflege und Weiterentwicklung braucht.

Sebastian Rieder, Inhaber von Zeilenhöhe

Sebastian Rieder · Inhaber von ZeilenhöheWordPress-Projekte bei Zeilenhöhe · laufende Betreuung bei Seitenhelfer.

Vier Kostenebenen

Die monatliche Summe entsteht aus Betrieb, Werkzeugen, Pflege und Veränderung.

01

Domain & Hosting

Server, Speicher, Datenbank, SSL, Backups und technische Leistungsfähigkeit.

02

Lizenzen

Premium-Themes, Plugins, Formulare, Mehrsprachigkeit oder besondere Funktionen.

03

Wartung

Updates, Sicherungen, Sicherheitsprüfungen, Monitoring und Reaktion auf Probleme.

04

Weiterentwicklung

Neue Inhalte, Funktionen, SEO-Arbeit und Anpassungen an das Unternehmen.

Die kurze Antwort

Der WordPress-Core kostet keine Lizenzgebühr. Alles darum herum kann Kosten verursachen.

WordPress ist Open-Source-Software und kann ohne Kaufpreis genutzt werden. Damit daraus eine erreichbare, schnelle und sichere Unternehmenswebsite wird, braucht es jedoch mindestens eine Domain und Hosting.

Je nach Aufbau kommen kostenpflichtige Erweiterungen, laufende Wartung und spätere Weiterentwicklung hinzu. Deshalb ist die Frage „Was kostet WordPress im Monat?“ eigentlich eine Frage nach dem gesamten Betriebsmodell.

Eine seriöse Monatssumme lässt sich erst nennen, wenn Hosting, benötigte Lizenzen und die gewünschte Betreuung bekannt sind. Ich erfinde dafür keine pauschalen Tarife.

Technische Basis

Hosting, Domain und Lizenzen bilden die sichtbare Grundrechnung.

Domain

Die Webadresse wird meist jährlich berechnet. Zusatzdomains oder besondere Endungen erhöhen den Betrag.

Hosting

Preis und Qualität hängen von Leistung, Speicher, Support, Backups, Datenschutzanforderungen und Zugriffsmöglichkeiten ab.

Premium-Lizenzen

Plugins für Formulare, Mehrsprachigkeit, Shops oder spezielle Funktionen werden oft jährlich lizenziert. Nicht jede Website braucht dieselben Werkzeuge.

E-Mail und externe Dienste

Postfächer, Newsletter, Terminbuchung, Analyse oder externe Plattformen können getrennte Kosten erzeugen.

Laufender Betrieb

Wartung bezahlt nicht nur Updates, sondern Verlässlichkeit.

WordPress, Themes und Plugins verändern sich. Updates müssen geprüft, Sicherungen kontrolliert und technische Auffälligkeiten eingeordnet werden. Wird eine Website nur sporadisch geöffnet, bleiben Fehler oft lange unbemerkt.

Der Aufwand hängt davon ab, wie komplex die Website ist, wie viele Erweiterungen sie nutzt und wie schnell jemand im Problemfall reagieren soll. Ein kleiner Unternehmensauftritt braucht einen anderen Rahmen als ein Shop mit Bestellungen und Zahlungswegen.

Zeilenhöhe konzipiert und realisiert neue Websites und größere Weiterentwicklungen. Für laufende Wartung und Support gibt es die spezialisierte Betreuung bei Seitenhelfer.

Drei typische Szenarien

Die richtige Kostenstruktur folgt dem Risiko – und dem Tempo der Veränderung.

01 · Kompakt

Unternehmenswebsite mit wenigen Erweiterungen

Domain, gutes Hosting, wenige Lizenzen und eine verlässliche Grundwartung. Inhalte ändern sich nur gelegentlich.

02 · Aktiv

Website mit regelmäßigen Inhalten und SEO-Arbeit

Zusätzlich zur Technik entsteht laufender Aufwand für Inhalte, Landingpages, Auswertung und Optimierung.

03 · Geschäftskritisch

Shop oder Website mit zentralen Funktionen

Mehr Tests, engmaschigere Kontrolle, zusätzliche Lizenzen und schnellere Reaktion bei Störungen.

Einmalig und laufend trennen

Eine neue Website ist ein Projekt. Ihr Betrieb ist eine fortlaufende Aufgabe.

Konzeption, Struktur, Gestaltung, Entwicklung, Migration und Qualitätssicherung gehören zum einmaligen Projekt. Individuelle WordPress-Projekte bei Zeilenhöhe beginnen bei 5.000 Euro netto; typische Unternehmenswebsites liegen meist zwischen 7.500 und 12.000 Euro netto.

Domain, Hosting, Lizenzen und Wartung laufen danach weiter. Neue Texte, Funktionen oder SEO-Maßnahmen sind Weiterentwicklung und sollten nicht stillschweigend in einer kleinen Wartungspauschale erwartet werden.

Wer diese Ebenen im Angebot trennt, kann Kosten besser vergleichen und vermeidet Missverständnisse nach dem Livegang.

Häufige Fragen

Was beim WordPress-Betrieb oft verwechselt wird

Ist WordPress wirklich kostenlos?

Der WordPress-Core ist Open Source und ohne Lizenzpreis nutzbar. Hosting, Domain, Premium-Erweiterungen, Einrichtung und laufende Betreuung sind davon getrennt.

Brauche ich kostenpflichtige Plugins?

Nicht automatisch. Sie sind sinnvoll, wenn eine benötigte Funktion zuverlässig besser abgedeckt wird. Jede zusätzliche Erweiterung sollte einen klaren Zweck haben.

Kann ich WordPress selbst warten?

Ja, wenn Sie Updates, Sicherungen, Tests und Reaktion auf Probleme zuverlässig übernehmen können. Bei geschäftlich wichtigen Websites ist eine klare Zuständigkeit entscheidend.

Sind Backups beim Hosting enthalten?

Häufig ja, aber Umfang, Aufbewahrung und Wiederherstellungsweg unterscheiden sich. Entscheidend ist nicht nur, dass Sicherungen existieren, sondern dass die Wiederherstellung funktioniert.

Was kostet ein WooCommerce-Shop laufend?

Zusätzlich können Shop-Lizenzen, Zahlungsanbieter, Versandlösungen, rechtliche Dienste und engmaschigere Wartung anfallen. Die Summe hängt stark von Sortiment und Prozessen ab.

Bestehende Website?

Der kostenlose Website-Check zeigt, wo Technik und Betrieb zuerst Aufmerksamkeit brauchen.

Ich fasse die wichtigsten sichtbaren Auffälligkeiten persönlich per E-Mail zusammen und ordne den nächsten sinnvollen Schritt ein.

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